YU GONG

DE 2019 84 Min. OmeU R, B, K, S: Daniel Kötter
Sprache: Englisch; Französisch, Portugiesisch, Arabisch, Amharisch, Suaheli, Chinesisch mit englischen Untertiteln

Eine daoistische Parabel erzählt von Yu Gong, dem „närrischen Alten“, der zwei Berge versetzen will, die ihm den Weg versperren. Die Geschichte, die als Bild über den Kampf gegen Feudalismus und Imperialismus in Maos kleines rotes Buch Eingang gefunden habt, kehrt in Daniel Kötters gleichnamigem Film in verschiedenen Lesarten weiter, erzählt in verschiedenen Sprachen. Der dokumentarische Essay untersucht in afrikanischen Ländern infrakstrukturelle Projekte – Eisenbahnlinien, Rohstoffabbau, Freihandelszonen, Bauprojekte – unter chinesischer Führung und entfaltet dabei eine komplexe Verflechtungsgeschichte Sino-Afrikanischer Beziehungen entlang wirtschaftlicher, aber auch politischer und kultureller Dimensionen. In sechs Kapiteln durch den afrikanischen Kontinent und einer Station in HongKong / Guangzhou zeichnet Kötter ein vielstimmiges und multidimensionales Bild der materiellen und immateriellen Spuren einer anderen Globalisierung.
Der Film entstand in Zusammenarbeit mit Autor und Kurator Jochen Becker auf beruht auf Recherche-Reisen nach PR China, HongKong, Tansania, Sambia, DR Kongo, Südafrika, Nigeria, Mosambik, Algerien und Äthiopien zwischen 2014 und 2017.

So. 29.5. 18:00Uhr fsk Kino [Tickets]
Mo. 30.5. 18:45Uhr Wolf Kino
→ Daniel Kötter ist zu Gast
in beiden Kinos